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Das k.k. Eisenbahnarchiv

Das Vortragsjahr beenden wir am 29. Oktober (16 Uhr) mit dem RAILTalk von Dr. Roman-Hans Gröger über das k.k. Eisenbahnarchiv im österreichischen Staatsarchiv.

Der Auftrag zu sammeln seit 1896

Das k.k. Eisenbahnarchiv hatte seit seiner Gründung im Jahre 1896 den Auftrag, die zur Erforschung der österreichischen Eisenbahngeschichte relevanten Urkunden, Akten und Pläne zu sammeln. Die Beamten kamen in den ersten 15 Jahren beinahe ausschließlich dieser Tätigkeit nach.

Als im Jahre 1911 Max von Wimpffen die Leitung des k.k. Eisenbahnarchivs übernahm, änderte sich die Aufgaben des k.k. Eisenbahnarchivs grundlegend. Wimpffen entwarf eine bis heute gültige Einteilung der Bestände und bearbeitete die vorhandenen Quellen erstmal auch wissenschaftlich. Diese Maßnahmen waren die Voraussetzung für die Erarbeitung der Biografie Alois Negrellis sowie auch Grundlage zur Beantwortung von Anfragen von Privatpersonen.

Max von Wimpffen hatte nur drei Jahre Zeit, seine Vorstellungen umzusetzen. Dennoch muss er als Wegbereiter der quellenbasierten historischen Eisenbahnforschung in Österreich angesehen werden.